Das Team

Bettina, Fellow, Cayenne und Collin

Das Zuhause

Der namensgebende Pfarrhof

Der Zwinger

Hier übernachten unsere Hunde

Die Spielwiese

Hier toben die Welpen

Zwinger und Wurfraum

Hier wohnen die Hunde und Welpen

Erinnerungen 

 

Eines vorweg, ich bin hundeverrückt, das weiß jeder der mich gut kennt und sie begleiten mich schon fast ein Leben lang.

Ich mag sie aufgrund ihrerer einzigartigen Persönlichkeit.

Jeder meiner Hunde, war etwas Besonderes und mit jedem verbinde ich eine ganz persönliche Geschichte.

 

Elsa von der Taubenbrücke (geb.: 08.01. 1988)

Vater: Cay vom Schillerplatz
Mutter: Bronka vom Kupferturm

Elsa war mein erster blonder Hovawart. Sie war eine ruhige, ausgeglichene Hündin und zu meinen damals noch kleinen Kindern sehr kinderlieb. Eigentlich wollte ich Elsa nur als lieben Familienhund, jedoch blieb ich mit dieser Rasse nicht unentdeckt. Damalige Züchter nahmen mit mir Kontakt auf und gewannen mich für den Rassezuchtverein. Ich wurde daraufhin Mitglied der Bezirksgruppe Nossen. Mit viel Ergeiz gelangen uns viele Erfolge. Elsa bestand die Jugendbeurteilung, danach die Zuchttauglichtkeitsprüfung und absolvierte mehrmals erfolgreich die Begleithundeprüfung. Mit 6 Jahren sollte sie zum ersten Mal einen Wurf bekommen, jedoch ein sehr tragisches Ereignis nahm seinen Lauf. Sie warf 12 Welpen und innerhalb von einer Woche waren Elsa und die Welpen gestorben. Eine vermutlich innere Blutvergiftung bei meiner Hündin zerstörte unser ganzes Glück. Zu dem damaligen Tierarzt verlor ich jegliches Vertrauen und war sehr getroffen von diesem Schicksalsschlag.
 

 

Kevin von der Zollbrücke (geb.: 12.07.1992)

 

Vater: Dasty von Deutsch City
Mutter: Rakete von der Ehrenpforte

Kevin holte ich mir damals als Zweithund dazu. Meine Tochter Nora hatte genauso viel Spaß wie ich am Hundesport und übernahm Elsa. Jedes Wochenende düsten wir gemeinsam auf den Hundeplatz.
Kevin war ein schwarz-markenfarbiger, kräftiger Rüde mit einem tollen Wesen. Er durchlebte in unserem bereits bestehenden Rudel eine sehr gute Entwicklung und tobte ebenfalls viel mit unseren Kindern durch den großen Garten. Da ich von meiner Elsa vorgeprägt war, lag es sehr nahe, dass ich von Kevin auch alle Kompetenzen fördern und nutzen wollte. Auch er bestand die Jugendbeurteilung, Zuchttauglichkeitsprüfung und mehrere Begleithundeprüfungen. Er entwickelte sich zu einem sehr schönen Rüden und ich war schnell im Ausstellungsfieber. Es war für mich ein großartiges Erlebnis, meinen Kevin im Ring zu präsentieren. Bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben. Ich drängte damals von einer Ausstellung zur Nächsten zu düsen und das Glück war uns stets hold. Er wurde mit 4 Jahren RZV-Champion und VDH-Champion. Alle seine Pokale stehen in einer alten Vitrine bei uns zu Hause. Und weil der Bursche so schön und super vom Wesen war, wurde er auch oft als Deckrüde eingesetzt. Er brachte insgesamt 40 Welpen zu glücklichen, neuen Besitzern. Einige Nachkommen waren später auch in der Zucht und hatten Ausstellungserfolge. Es war für mich eine spannende Zeit, mit einem so erfolgreichen Rüden durch Deutschland zu reisen und dabei viele nette Menschen kennenzulernen. 
Im April 1997 verlies mich dann abermals das Glück und Kevin starb mit 5 Jahren noch viel zu früh an einer Magendrehung. Als Erinnerung habe ich ihn mir auf meinen linken Oberarm tätowieren lassen. Ich wusste, ich werde niemals aufgeben, diese wunderschöne Rasse zu lieben und ein Leben lang zu meinem treuen Begleiter zu machen.
Da ich immer 2 Hunde haben wollte, war zwischenzeitlich für meine Tochter Nora unsere zweite Zuchthündin als Welpe eingezogen.
 

 

Emmely vom Grunatal (geb.: 14.11.1994)



Vater: Bandit von der Frohen Zukunft
Mutter: Assy vom Grunatal 

Emmely war eine sehr große, blonde Hündin, die als erster Welpe den meisten Unsinn gemacht hat. Anfangs dachte ich, die Ausbildung mit ihr selbst in die Hand zu nehmen, aber Kevin hatte mich voll unter Beschlag. Ich musste erkennen, dass Nora schon sehr viel Einfluss auf sie hatte und die Bindung der Beiden fantastisch war. Emmy wurde dann komplett von meiner Tochter geführt. Nachdem ich die Jugendbeurteilung mit ihr vergeigt hatte, startete Nora später mit ihr sehr erfolgreich durch. Sie lief tadellose Begleithundeprüfungen und nahm an verschiedenen Wettkämpfen teil. Gemeinsam waren die Beiden im Jugendlager und Emmy begleitete sie durch ihre wilde Teeniezeit. All das war für beide im positiven Sinnen sehr prägend. Als wir dann mal wieder an eine Wurfplanung dachten, war mein Kind noch ziemlich unsicher, da sie das dramatische Ende von Elsa und deren Wurf miterleben musste. Es gab natürlich lange Vorgespräche und viele Tränen. Ich konnte sie dann doch von meinem positiven Denken überzeugen. Ein neuer Wurf mit allen 3 Farbvariationen war ein tolles Geschenk von ihr. Mein Mann Michael, Nora, Peter und ich wurden endlich vor diese großartige Aufgabe gestellt, unseren ersten Wurf gemeinsam aufzuziehen. Alles war sehr aufregend, spannend und neu für uns. Wir konnten schließlich für die süßen Pelznasen ganz tolle, neue Besitzer finden. Da alles so viel Freude gemacht hat, saßen wir dann mit im Boot als Züchter „vom Pfarrhof“. 3 Würfe hat Emmely hervorragend und sehr konsequent großgezogen. Insgesamt 21 Welpen hat sie uns und später ihren neuen Besitzern geschenkt. Mit 8 Jahren traf uns dann wieder ein schwerer Schlag. Damals dachte ich, dass man es nicht gut mit uns meint und trennte uns schon wieder viel zu früh und sehr gnadenlos von Emmely.
 

 

Nico vom Klosterhof (geb.: 19.07.1994)



Vater: Erko vom Bürgerwall
Mutter: Locke vom Wendehaus 

Mein damals neuer Mann Michael brachte, wie sollte es auch anders sein, einen riesengroßen, blonden Rüden mit in unsere Beziehung. Es war auch gut so, dass ich ihn mit seinem Hund da draußen in der Welt entdeckte, denn von der Erziehung seines Hundes fehlte jede Spur. Ein Rüde, der einen verkehrten Besitzer hatte. Ohne jegliche Erfahrungen tobten die Beiden wild durchs Leben. Als wir uns kennenlernten, hatte mein Mann kein einziges, ganzes Oberteil. Leider war an dieser Stelle die Rangordnung ein großes Problem. Doch ich glaube, er war bei mir in besten Händen und binnen kürzester Zeit lernte er zielstrebig mit Nico das 1x1 der Hundeausbildung. Bald stellten sich erste Erfolge ein. Ich nahm ihn auf meinen damaligen Hundeplatz mit und wir starteten gemeinsam in Richtung VPG1. Er absolvierte schließlich mehrfach die BHP, eine FH1 und auch die VPG1 hatte er geschafft. Ein Rüpel ist Nico in manchen Dingen trotzdem geblieben.
Es gibt dann noch meinen Rüden Fellow vom Kottmarblick, der als Welpe nach Kevin bei uns einzog. Nun begann eine spannende und turbulente Zeit. Fellow entwickelte sich sehr wesensstark und wusste genau was er wollte. Ab seinem 2. Lebensjahr begannen die Rangordnungsprobleme der beiden starken Rüden. Ganz besonders viel Ärger gab es in der Zeit, als Emmely in ihrer Läufigkeit war. Nach jahrelangem Kräftemessen kam Nico langsam in ein gesetztes Alter und Fellow hatte die Position als Rudelchef endlich in Sack und Tüten.
Nico verstarb mit 13 Jahren an Nierenversagen. Für meinen Mann und mich war es eine traurige Zeit, aber es entwickelte sich auch wieder eine neue Harmonie auf dem Pfarrhof.
 
 


 

Besucher: 27842 Heute: 25